Was macht eine strukturierte Netzwerkverkabelung aus?

Die interne Verkabelung ist wohl eines der wichtigsten Elemente für den effizienten Betrieb von Netzwerken. Schon der richtige Aufbau entscheidet darüber, wie wartungsintensiv das System später ist und wie effizient es im Vergleich läuft. Das Stichwort für die richtige Zusammenstellung ist die sogenannte strukturierte Verkabelung. Dabei ist das Ziel eine dienstneutrale Verkabelung, die zu jedem Zeitpunkt volle Flexibilität für den Betreiber der Netze garantiert. Inzwischen ist die Verarbeitung in diesem Bereich so weit, dass es sogar eine eigene DIN-Norm für die richtige Art der Verkabelung gibt.

Die Grundlagen der Vernetzung mittels strukturierter Verkabelung

Nicht selten wird bei der LAN-Verkabelung alleine auf die scheinbare Effizienz der Netze gesetzt. Es geht darum, dass man die Rechner und die Server auch in einem eigenen Gebäude möglichst schnell verbindet und so den Betrieb beginnen kann. Probleme mit einer solchen Methode zeigen sich nicht sofort. Erst dann, wenn ein bestimmter Dienst nicht mehr funktioniert oder wenn es einen Schaden an den Kabeln selbst gibt, wird klar, wie kurzfristig der unstrukturierte Aufbau der internen Verkabelung ist. Stattdessen muss man ab dem ersten Rechner einen Plan der unterschiedlichen Stockwerke, Vertretungen und selbst der Arbeitsplätze auf dem Stockwerk machen. Das Ziel ist es, am Ende zwischen den verschiedenen Vertretungen und in den Häusern selbst eine perfekte Nutzung der Computernetzwerke zu haben. Auf der Suche nach den passenden Lösungen ist die strukturierte Verkabelung am meisten verbreitet. Es gibt eine Norm und eine genaue Aufzeichnung, wie eine solche Verkabelung aussehen muss. Dabei kommt es vor allem auf diese drei Elemente an:

  • Bei der Primärverkabelung geht es vor allem um die Gebäude und um die grundsätzliche Versorgung mit Internet und anderen Diensten. Das Rechenzentrum ist hier nicht selten der erste Punkt für die grundsätzliche Verteilung.
  • Bei dem Beispiel einer globalen Vernetzung ist die Sekundärverkabelung vor allem für die Verteilung von Kabeln und Diensten innerhalb der Gebäude zuständig. Dabei geht es um die Verteilerknoten hin zu den Stockwerken.
  • Schließlich führt die Tertiärverkabelung dazu, dass man am Ende auch innerhalb der Stockwerke die perfekte Vernetzung erreicht.

 

Das sind die grundsätzlichen Merkmale für die Arbeit mit einer strukturierten Verkabelung. Der Aufbau ist nur auf diese Weise möglich und bei einer Neuverkabelung sollte man sich explizit an dieses Schema halten, wenn man am Ende das perfekte Ergebnis für die eigenen Kabel erreichen möchte. Allerdings kommt es nicht selten zu kleinen Problemen beim Beginn der neuen Verkabelung. Das liegt auch daran, dass die strukturierte Verkabelung nicht alleine von diesem Schema lebt, sondern auch bestimmte andere Eigenschaften erfüllen muss.

Die wichtigsten Eigenschaften für ein Netzwerk

Bei dem Einsatz von einem Verkabelungssystem geht es am Ende immer vor allem darum, dass man die beste Effizienz mit den geringsten Mitteln erreicht. Damit man dieses Ziel bei den Netzwerken im eigenen Bürogebäude auch wirklich erreichen kann, muss man sich mit den verschiedenen Eigenschaften rund um die strukturierte Verkabelung beschäftigen. Welche Ziele sollen überhaupt erfüllt werden, angesichts der Umstände, die man sich bei der Einrichtung und bei der Neuverkabelung der eigenen Büroräume macht. Beschäftigt man sich mit den Verkabelungssystemen, wird man am Ende vor allem das richtige Ziel erreichen wollen. Welches ist das bei dieser Art von Verkabelung?

  • Eines der wichtigsten Ziele ist die Nutzung aller bekannten Protokolle für die Arbeit, ohne dabei auf etwaige zusätzliche Lösungen zurückgreifen zu müssen.
  • Angesichts der Entwicklung von immer neuen Technologien in der IT soll mit der Verkabelung auch hier eine Basis für die Zukunft gelegt werden.
  • Die perfekte Ausnutzung der Netzwerke ist das oberste Ziel. Ein kleiner Fehler soll nicht zum Abbruch in allen Bereichen des Unternehmens sorgen.

 

Es sind also wichtige Ziele, die mit der Nutzung der strukturierten Verkabelung verbunden sind. Da es sich hier gleich um mehrere Bereiche handelt, die sowohl in technischer wie auch konzeptioneller Hinsicht eine Herausforderung sind, könnte der Rat eines Experten die passende Option sein.

Mit dem IT-Experten zur gewünschten Verkabelung

Da es sich um ein so sensibles Thema der IT handelt, sollte man sich nicht nur auf Informationen oder Anleitungen aus dem World Wide Web verlassen. Hier kann zwar eine Menge über die grobe Ausrichtung der Netzwerke gelernt werden, die Umsetzung ist aber noch einmal ein anderes Kapitel und sollte in keinem Fall alleine angegangen werden. Besonders bei einer neuen Ausrichtung der Büros sollte man sich ab dem ersten Schritt der Verkabelung zusammen mit einem Experten aus der IT arbeiten. Besonders bei der Auswahl der Hardware erhält man so auch noch eine Unterstützung in anderen Bereichen. Immerhin kommt es bei der Verkabelung nicht ganz alleine auf das Konzept an – auch die Server, Router und die Verteilungskästen müssen richtig gewählt werden. Am Ende soll der Experte aber vor allem dabei helfen, die richtigen Konzepte und Strategien für den Aufbau der Verkabelung zu erstellen. Gemeinsam erarbeitet man ein Konzept für die neue Verkabelung und kümmert sich später auch um die Anschaffung der passenden Hardware und der richtigen Kabel. Die Experten kümmern sich vom ersten Konzept bis zum Ende der Arbeit um die modernen Kabel in der eigenen Firma. So hat man die Sicherheit, dass man am Ende auch wirklich die perfekte Lösung für das eigene Unternehmen gefunden hat.

Author: Christian Elsner

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